Hildfeld stellt sich vor

Golddorf am Rothaarsteig


Das Dorf Hildfeld liegt am Fuße des Clemensberg (838 m) am östlichen Rand der Winterberger Hochmulde. Der Hildfelder Talraum, wie er sich heute darstellt, ist im Wesentlichen aus dem Zusammenfluss des Hillebaches und des Schweimickebaches entstanden.

Siedlungsgeschichte:
Die erste bekannte urkundliche Erwähnung Hildfelds datiert aus dem Jahre 1220. In dieser Urkunde schenken die Edelherren von Büren gewisse Güter in Eppe und andere in Hildfeld dem Kloster in Küstelberg. Der Siedlungsname ist nach Ansicht von Heimatforschern aus der Lage in der Flur entstanden. Hildfeld, plattdeutsch "Hillefelle", bezeichnet nichts anderes als ein "hochgelegenes Feld".

Die Besiedlung des Raumes muss in der altsächischen Besiedlungsperiode (500-800 n.Chr.) erfolgt sein. An den Stellen, wo Täler ineinander übergehen, entstanden Talrodungen. Das heutige Ortsbild zeigt die typische Form eines Haufendorfes mit einem geschlossenen Ortskern und aufgelockerter Bauweise in den Neubaugebieten zum Ortsrand hin. Hildfeld ist ein Ort ohne Durchgangsverkehr.

Während bis 1945 in Hildfeld 51 Häuser standen, in denen etwa 300 Menschen wohnten, waren es 1981 über 170 Häuser mit etwa 600 Einwohnern.


Die Menschen ernährten sich früher von der Land- und Forstwirtschaft, bis 1945 auch vom Sensenhandel und der Flachsverarbeitung. Heute leben Sie überwiegend von der Arbeit in Handwerks - und Industriebetrieben und vom Fremdenverkehr, aber z.T. auch noch immer von der Land- und Forstwirtschaft.


Hildfeld wurde 1987 Landesgolddorf im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden.


Die Kirche Mariä Heimsuchung, die zum großen Teil in Eigenleistung unter der Leitung des Seelsorgers Pater Blasius Linn erbaut wurde, weist einen Barockaltar aus dem Jahre 1760 auf.



Der Gast findet einen historischen Wanderweg mit etlichen Sehenswürdigkeiten und 90 Bänken, vom Verkehrsverein Hildfeld e.V. gut gepflegt, eine Kneippanlage mit Tretbecken sowie viele alte Fachwerkhäuser mit Inschriften und die Hochsauerlandhalle; die sich seit Beginn des Jahres 2000 im Besitz des Heimatvereins befindet.

Zu erwähnen ist ferner der Skilift am Clemensberg, die geräumten Wanderwege, gespurte Loipen im Hilletal und auf der Hochheide, eine große Pferdepension, Angelmöglichkeiten, Auftrieb einer Heidschnuckenherde (mit 500 Tieren) sowie das Naturschutzgebiet "Hochheide" zwischen Clemensberg (838 m) und Langenberg (843 m).



Über die Höhen bei Hildfeld, die die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser bilden, verläuft auch der neue Fernwanderweg "Rothaarsteig" von Brilon bis nach Dillenburg (ca. 160 km), der vom Dorf aus in kurzer Zeit zu erreichen ist.

In Hildfeld gilt die Sauerland-Card. Mit dieser Karte fahren unsere Gäste in allen öffentlichen Bussen zum Nulltarif. Weitere Vergünstigungen sind den jeweiligen Aushängen zu entnehmen. 

Aktualisierung: 10.04.2007 - 20:13 / Redakteur: Markus Sauerwald
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